... an dieser Stelle erhalten Sie aktuelle Informationen:


Bekanntmachung

 

Die jährliche Kontrolle der Standfestigkeit von Grabmalen auf den Friedhöfen, der Friedhofsverwaltung der evangelischen Kirchengemeinde St. Marien zu Bernau, werden durchgeführt am:

 

Neuer Friedhof Bernau                      13.06.2022                  ab 08:00 Uhr

Alter Friedhof Bernau                        13.06.2022                  ab 10:50 Uhr

Alter Friedhof Ladeburg                     13.06.2022                  ab 11:35 Uhr

Neuer Friedhof Ladeburg                  13.06.2022                  ab 11:50 Uhr

Friedhof Schönow                              13.06.2022                  ab 12:20 Uhr

Friedhof Börnicke                              13.06.2022                  ab 13:20 Uhr

 

Die Anfangszeit des ersten Friedhofes des Prüftages ist fest. Die weiteren Anfangszeiten können sich, auf Grund der auf den vorherigen Friedhöfen vorgefunden Verhältnisse, geringfügig verändern.

 

Die jährliche Standfestigkeitskontrolle wird durch einen unabhängigen Prüfer durchgeführt, der ein von der Gartenbau-Berufsgenossenschaft anerkanntes Verfahren anwendet. Hiermit sind wir in der Lage, die Messwerte des Prüfvorganges jedem Nutzungsberechtigten nachzuweisen.

 

Das Ergebnis dieser Kontrolle wird für jeden Friedhof im Informationskasten nach der Beendigung der Standfestigkeitskontrolle bekannt gegeben.

 

Im Herbst 2021 wird eine Nachkontrolle durch die Friedhofsverwaltung durchgeführt. Stehende Grabmale, von denen eine offensichtliche Gefahr ausgeht, werden niedergelegt. Offensichtliche Gefahren sind mangelhafte Befestigungen wie unterdimensionierte Verdübelungen oder das Fehlen von Dübeln an Grabmalen.

 

Seit Jahren bemängelte Grabmale, die nicht standsicher sind und von denen eine Gefahr ausgeht und die nicht fachgerecht repariert wurden, werden im Nachgang der Nachkontrolle niedergelegt. Da das Ende der Vegetationszeit im Herbst naht, wird auf Bepflanzungen der Grabstellen keine besondere Rücksicht genommen.

 

Bernau, den 16.05.2022

 

Friedhofsverwaltung Bernau


Sternenkinderanlage

Sie wurde auf dem Alten Friedhof in Bernau im Juni eingeweiht. Sie dient zur Beisetzung ungeborenen Lebens in Form einer Urne. Das Grabmal wurde von der Künstlerin Franka Silberstein entworfen und gebaut. Die feierliche Einweihung führten der Bürgermeister der Stadt Bernau, Andre Stahl, der Krankenhausseelsorger, Lutz Bratfisch und Thomas Gericke, geschäftsführender Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde St. Marien (v.l.n.r.) durch. Hier, wie bei einer Taufe, das Befüllen mit Wasser einer Vogeltränke, die auf die Oberseite des Grabmals von der Künstlerin eingearbeitet wurde.



Abteilung "N naturnah"


Diese Urnenabteilung soll ab Januar 2017 vorgehalten werden. Die Abteilung "N naturnah" gestalteten unsere Gärtner in einem bestehenden waldartigen Abschnitt einer ehemaligen Erdbestattungsabteilung. Ein verzweigtes Wege- und Beetsystem durchzieht diese Abteilung. Liegende Grabmale sollen an Rabatten- und Wurzelbereichseinfassungen aus Lesesteinen an- oder eingearbeitet werden. Die Grabmale werden von den Friedhofsmitarbeitern mit Bodendecker umpflanzt. Die Gestaltung der Grabmale beschränkt sich auf felsenartige Liegesteine mit vertieft erhabener Schrift. Auch gestaltungsverändernde und pflegerische Eingriffe der Bürger sind nicht erlaubt. Das Ausschmücken dieser Grabstätten beschränkt sich auf verottbare Elemente. Ein naturnahes Erscheinungsbild, welches sich durch Wetter und Vorankommen der Bepflanzung ohne besagte Eingriffe einstellt, soll erreicht werden und ist hier gewünscht. Herabfallende Zweige, Laub, Tannenadeln oder Zapfen sollen dort liegen bleiben wo sie auf den Boden fielen, sie dienen der Bodenverbesserung und gehören zur Natur.

Bürger, die sich mit diesem Erscheinungsbild nicht anfreunden können, müssen die herkömmlich vorgehaltenen Urnengrab- oder die Urnengemeinschaftsanlage benutzen.


Friedhof Schönow

Auf den beiden oberen Bildern ist die Urnengemeinschaftsanlage (UGA) des Friedhofs in Schönow zu sehen.

Die seit 5 Jahren bestehende UGA ist durch die Aufstellung eines Grabmal und einer Bank und eine Kopfbepflanzung der Gräberreihe sowie die Anlegung von zwei Rabatten zur Bepflanzung aufgewertet worden. Auch ist es nun möglich um das neu errichtete Grabmal Blumen abzulegen oder in Steckvasen einzustellen. Die Anlage wurde um diese eine Stelle erweitert.

Auf dem unteren Bild ist die neue Urnenabteilung für Zweierurnenwahlgrabstätten zu sehen. Diese Anlage ist mit einem Pflanzstreifen aus niedrigen Gehölzen sowie Stauden und Gräsern eingefriedet und wird durch eine Pergola, die mit Kletterhortensien beranken soll, betreten. Ein Weg von ca. 3,0 m Breite führt durch diese Abteilung, an dem rechts und links Grabreihen mit je neun Grabstätten entstehen, die von den Grabnutzern mit 0,7 m x 0,7 m Grabeinfassungen eingefasst werden können. Im Wurzelbereich einer großen Linde, die linker Hand steht, soll noch im Laufe des Herbstes eine Sitzgruppe mit zwei Bänken aufgestellt werden. Dieser Bereich soll gräberfrei bleiben.




Kirchengesetz über die Friedhöfe

(Friedhofsgesetz)