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Sternenkinderanlage

Sie wurde auf dem Alten Friedhof in Bernau im Juni eingeweiht. Sie dient zur Beisetzung ungeborenen Lebens in Form einer Urne. Das Grabmal wurde von der Künstlerin Franka Silberstein entworfen und gebaut. Die feierliche Einweihung führten der Bürgermeister der Stadt Bernau, Andre Stahl, der Krankenhausseelsorger, Lutz Bratfisch und Thomas Gericke, geschäftsführender Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde St. Marien (v.l.n.r.) durch. Hier, wie bei einer Taufe, das Befüllen mit Wasser einer Vogeltränke, die auf die Oberseite des Grabmals von der Künstlerin eingearbeitet wurde.



Abteilung "N naturnah"


Diese Urnenabteilung soll ab Januar 2017 vorgehalten werden. Die Abteilung "N naturnah" gestalteten unsere Gärtner in einem bestehenden waldartigen Abschnitt einer ehemaligen Erdbestattungsabteilung. Ein verzweigtes Wege- und Beetsystem durchzieht diese Abteilung. Liegende Grabmale sollen an Rabatten- und Wurzelbereichseinfassungen aus Lesesteinen an- oder eingearbeitet werden. Die Grabmale werden von den Friedhofsmitarbeitern mit Bodendecker umpflanzt. Die Gestaltung der Grabmale beschränkt sich auf felsenartige Liegesteine mit vertieft erhabener Schrift. Auch gestaltungsverändernde und pflegerische Eingriffe der Bürger sind nicht erlaubt. Das Ausschmücken dieser Grabstätten beschränkt sich auf verottbare Elemente. Ein naturnahes Erscheinungsbild, welches sich durch Wetter und Vorankommen der Bepflanzung ohne besagte Eingriffe einstellt, soll erreicht werden und ist hier gewünscht. Herabfallende Zweige, Laub, Tannenadeln oder Zapfen sollen dort liegen bleiben wo sie auf den Boden fielen, sie dienen der Bodenverbesserung und gehören zur Natur.

Bürger, die sich mit diesem Erscheinungsbild nicht anfreunden können, müssen die herkömmlich vorgehaltenen Urnengrab- oder die Urnengemeinschaftsanlage benutzen.


Friedhof Schönow

Auf den beiden oberen Bildern ist die Urnengemeinschaftsanlage (UGA) des Friedhofs in Schönow zu sehen.

Die seit 5 Jahren bestehende UGA ist durch die Aufstellung eines Grabmal und einer Bank und eine Kopfbepflanzung der Gräberreihe sowie die Anlegung von zwei Rabatten zur Bepflanzung aufgewertet worden. Auch ist es nun möglich um das neu errichtete Grabmal Blumen abzulegen oder in Steckvasen einzustellen. Die Anlage wurde um diese eine Stelle erweitert.

Auf dem unteren Bild ist die neue Urnenabteilung für Zweierurnenwahlgrabstätten zu sehen. Diese Anlage ist mit einem Pflanzstreifen aus niedrigen Gehölzen sowie Stauden und Gräsern eingefriedet und wird durch eine Pergola, die mit Kletterhortensien beranken soll, betreten. Ein Weg von ca. 3,0 m Breite führt durch diese Abteilung, an dem rechts und links Grabreihen mit je neun Grabstätten entstehen, die von den Grabnutzern mit 0,7 m x 0,7 m Grabeinfassungen eingefasst werden können. Im Wurzelbereich einer großen Linde, die linker Hand steht, soll noch im Laufe des Herbstes eine Sitzgruppe mit zwei Bänken aufgestellt werden. Dieser Bereich soll gräberfrei bleiben.




Kirchengesetz über die Friedhöfe

(Friedhofsgesetz)